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Heftiger könnte der Gegensatz immer nicht sein, wenn ich aus dem ICE steige und am Münchner Hautbahnhof ankomme. Obwohl, das ist nur die Vorstufe. Gekommen bin ich aus Berlin und der Münchner Bahnhof kommt mir unglaublich provinziell vor. Allein schon der FCB Fanshop, der so penetrant ausgeschmückt ist. Aber dann die Ankunft zu hause, in meinem Viertel, hier am verschlafenen Stadtrand von München. Es war Donnerstag, 19.oo. Immer noch München, auch wenn an der UBahn-Endhaltestelle, dennoch…..keine Menschenseele weit und breit. Von den belebten Straßen mitten in Berlin, den bunten, mit Stickern und Tags zugebombten Hauseingängen und Fassaden zurück in die in Reih und Glied stehende Siedlung mit beige-brauner Einheitsfassade. Oh man, ich wohne hier, ich wohne hier auch echt gut, aber dieser Bruch, diese Polarität zwischen den beiden Städten und Wohnorten ist einfach jedesmal immens.

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