Manchmal verliert sich mein Blick im Nichts.
Du, mein Gegenüber, verschwimmst hinter meinen Grenzen und ich bleibe im Ich, im Mein, im Mir.
Die Geräusche sind mit zu laut und unsere Verbindung ist ganz leise. Platte Metapher. Alle Geräusche sind mir zu laut und unsere Verbindung geht zurück.
Alles findet statt, nur nicht wir. Alles findet um mich statt, alles findet mit dir statt, aber ich finde nicht zu dir.
Alle Worte in mir taugen nur für Verletzung, passen nicht zu dem, was ich sagen will. Die Sätze in meinem Kopf führen ein Eigenleben und kreisen und kreisen und kreisen und bauen eine Mauer des Schweigens, denn DAS will ich nicht aussprechen. Und das Aussprechbare findet nur ein Gefühl, aber keine Buchstaben, keine Worte, keine Sätze. Der Kern liegt im Gefühl und das ist gekappt zwischen uns. Lautes SChreien scheint mir eine Lösung, so bizarr und verzerrend ist es in mir.
Nachher sehe ich dich. Und ich hoffe, ich sehe dich. Im Ganzen. Und erhalte durch den Blick auf dich, den Blick in dich wieder eine Brücke zwischen meinen Gefühlen und Worten.

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