Wow, ich habe diesem Artikel nur wenig hinzuzufügen und ich bekenne, dass ich mich schon viel zu lange nicht mehr diesem Thema gewidmet habe…
So, erst einmal der link zu diesem großartigen Beitrag: das-beschissene-wunder-der-geburt

Ich hatte vor fast drei Jahren eine wundervolle zweite Geburt. Sie fand zuhause statt, in meinem Schlafzimmer, während unten eine gute Fee alle Helferinnen und den werdenden Papa mit Kaffee versorgte.
Meine Tochter, kam im Gegensatz zu meinem ersten Sohn, in Ruhe, perfekt versorgt in meinem Nest zur Welt. Ich konnte mich durch die Geburt so bewegen, wie es für mich gut war. Die Hebamme kannte ich da bereits seit sieben Jahren, denn sie begleitete auch meine erste Geburt, damals als Beleghebamme im Kreißsaal.
Ich durfte auch dank ihr erleben, was eine mündige, selbstbestimme Geburt ist. Und ja, deswegen hat es nicht weniger geschmerzt oder war nicht weniger anstrengend- aber ich habe eine prächtige und starke Erinnerung. Ich konnte mich, meine Bedürfnisse, meine Tränen, meine Ängste, mein alles dort in diesem privaten Raum ausleben, ich traute mich mit meinem Körper und meinem Intimsten mehr, denn ich wusste, es gab niemanden, der unerwartet durch die Tür herein kommt und irgend etwas bei mir untersucht oder mich mit Fragen stört.
Es war damals und rückblickend tatsächlich ein seligmachendes Wunder der Geburt.
Ich kann den Vergleich ziehen, Geburt mit Beleghebamme im Krankenhaus und Geburt mit der gleichen Hebamme zu Hause. Privatgeburt, wie es in diesem tollen Buch auch genannt wird.
Wer mehr von meinen Erlebnissen lesen will, oder interessiert am Thema Privatgeburt ist, kann hier noch mehr dazu finden:

Es lebe die Hausgeburt

Meine Möse gehört mir

 

Verbreitet dieses Thema bitte weiter, sorgt dafür, dass die Medien auch weiterhin berichten, dass Druck ausgeübt wird und dass wir als Gesellschaft erkennen, dass der erste Schritt ins Leben nicht im Stress und mit Ängsten besetzt erfolgen sollte.