16.01.2015, Oxfam berichtet: In einem Jahr wird 1% der Gesamtbevölkerung mehr Geld besitzen als 99% der Menscheit.

Wollen wir das alle mal kurz wirken lassen?
Umgerechnet auf München würde das zum Beispiel bedeuten, dass ca. 15.000 Menschen soviel Geld besitzen wie knapp 1,5 Millionen zusammen.

So als Bild, ins Hofbräu-Festzelt auf dem Oktoberfest passen knapp 7.000 Menschen.
Also stünden 214 Hofbräuzelte voll mit mit Gering-,Durchschnitts- und Vielverdienern gerade mal 2 Hofbräuzelten gegenüber, die jedoch genau soviel Geld auf Tasche hätten wie die 214 anderen.
*für alle -nicht Oktoberfest-besucher hier mal ein kurze Fotoerklärung, der Füllmengen dieses Zeltes:

https://lh3.googleusercontent.com/-9fcvur3R-UU/ToBUMW_xy1I/AAAAAAAAAMk/3cn2WAfb6bQ/w800-h800/P1010013.JPG** und für alle Oktoberfest Besucher: ihr wisst, dass ein Foto die Menge all der Menschen kaum wiedergebgen kann.

 

 

 

 

 

Vor dem Hintergrund der aktuellen Terroranschläge und innerdeutschen Rassismus-Debatte:

Wie fremdenfeindlich, inhuman, rassistisch und extremistisch ist denn bitte diese Finanz-Verteilung?
Wo bleibt denn die linke Grundeinstellung unserer Gesellschaft, wenn sie es nicht schafft über den Tellerand zu gucken und zu verstehen, dass unser gesamtes, weltweites Wirtschaftskonstrukt auf Ausgrenzung, Abgrenzung, Ausbeutung, Diskriminierung und Rassismus besteht?
Was haben denn die paar Pegida-Hanseln denn da schon für eine Wirkung im Gegensatz zur ganz großen Scheiße, über die wir uns aber nicht so gut solidarisch aufregen können, da ein paar Superreiche in verstreuten Anwesen in verschiedenen Ländern halt leider so gar nicht für ein gemeinsames Feindbild herhalten können.
Wie gerne würde ich eine 20.ooo Menschen starke Demo gegen diese Geldelite auf die Bein stellen, wie es aktuell ja auch die No-Bagida Bewegung in München schafft.
Aber ich glaube, das würde nur klappen, wenn ich dazu Oktoberfest-Wertmarken verschenken würde…viel Hoffnung auf weltweite Solidarität mit den Ausgebueteten dieser Welt trage ich nunmal nicht in mir.
Aber vielleicht werde ich ja eines Besseren belehrt?